Kommentar zur Gedenkstunde der Engerser Initiativgruppe „Gedenkort Engers“
Der Engerser Initiativgruppe "Gedenkort Engers" ist herzlicher Dank dafür auszusprechen, dass sie am 8. Mai mit einer Veranstaltung an diesen Tag der Befreiung vom Faschismus erinnert hat. Traurig und beschämend ist allerdings die Tatsache, dass keine andere der demokratischen Parteien ausser dem Vorsitzenden der Engerser SPD, Ferhat Cato, es für nötig fand, an diesem Treffen teilzunehmen. Es muss überhaupt verwundern, dass in der Stadt Neuwied offensichtlich keine Institution bereit war, dieses wichtigen Tages zu gedenken. Der starke Friedensappell mit der musikalischen Untermalung durch Manfred Pohlmann spricht dafür, dass praktiziertes Christentum in der Engerser Initiativgruppe einen Platz hat. Gerade in einer Zeit, in der die Demokratie hierzulande noch nie so von rechts bedroht wurde wie heute, ist es wichtig, für Frieden. Freiheit, Demokratie und Solidarität so einzutreten, wie die Engerser Gruppe das vorlebt.


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