Amnesty – Mahnwache – ein Zeichen des stillen Protests gegen die Folter im Iran

Mit einer einstündigen Mahnwache am Samstag protestierten Mitglieder der Neuwieder Gruppe der internationalen Menschenrechtsorganisation schweigend gegen die Foltermaßnahmen des iranischen Geheimdienstes im Iran. Seit dem völkerrechtswidrigen Militärangriff der USA auf Iran am 28. Februar 2026 wurden mehr als 6000 Menschen willkürlich festgenommen, darunter Demonstrierende, Journalist*innen, Anwält*innen, Menschenrechtsverteidiger*innen und Angehörige von Minderheiten. Gleichzeitig wurden mindestens 39 politische Hinrichtungen vollstreckt. Führende Justizvertreter ordneten beschleunigte Verfahren an – auch in Fällen mit drohender Todesstrafe. Es bestehen gravierende Bedenken wegen Verschwindenlassens, Folter und der Verwendung erzwungener «Geständnisse» in Scheinprozessen.




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