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Zehn italienische Chocolatiers bereichern chocolART

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Geschmacksfülle und Designvielfalt beim Schokoladenfestival    
Pizza und Pasta: Den beiden großen P der italienischen Küche muss man zumindest Anfang April ein dickes C hinzufügen – für Cioccolato. Denn für die chocolART-Premiere in Neuwied reisen extra zehn Chocolatiers aus Italien an, um ihre Kunstfertigkeit rund um die Schokolade zu demonstrieren. Sie kommen aus acht unterschiedlichen Regionen, garantieren so für eine große Vielfalt an Geschmack und Design. Für die chocolART in der Deichstadt heißt das: Schon bei der ersten Ausgabe des Schokoladenfestivals vom 5. bis 7. April gibt es ein internationales Schwerpunktthema. Im Land des Dolce Vita kennt man sich aus mit verführerischen Genüssen. Davon werden sich die Neuwieder und ihre Gäste überzeugen können.

Was macht die Schokolade italienischer Chocolatiers so speziell? Zunächst besitzt die Schokoladenherstellung in Italien eine jahrhundertealte Tradition. Feiner Schmelz, ein Hang zu Vanille und häufige Verwendung von Haselnuss, Kastanie, Mandel und Honig zeichnen die Produkte italienischer Schokoladenhersteller aus. Ihre Schokoladen sind zudem meist dunkel und besitzen ein intensives, die Vorfreude auf den Genuss steigerndes Aroma.

Die Italiener lieben „ihre“ Schokolade. Diese Liebe kommt auch im Namen des Nationalverbands italienischer Chocolatiers zum Ausdruck: „Choco Amore”. Der Verband hat sich das Ziel gesetzt, Verbraucher von den Vorzügen purer, handgemachter italienischer Schokolade zu überzeugen. Die wird ohne Zusatzstoffe, gehärteten Fetten und Konservierungsmittel hergestellt – und gilt vielen als Heilmittel ohne Nebenwirkungen.

Bei der chocolART in Tübingen ist Fausto Ercolani, Inhaber der Firma L’artigiano Perugino, mit seinem Team regelmäßig zu Gast, um seine Spezialitäten zu präsentieren. Foto: Alexander Gonschior

 

Einer, der ausschließlich traditionelle Rezepte verwendet und alles von Hand ohne Verwendung von Formen und Schablonen verarbeitet, ist Fausto Ercolani. Der Inhaber der Firma L’artigiano Perugino aus Umbrien gibt bei der chocolART in Neuwied seine Visitenkarte ab. Ercolani ist sich sicher: Den Menschen aus Perugia und Umgebung wird die Schokoladen-Leidenschaft schon in die Wiege gelegt. Schließlich stammen die berühmten „Baci“ (Küsse), Pralinen mit einer Füllung aus Nougat und ganzen Haselnüssen, aus Perugia. „Die Leute hier werden mit dem Geruch der Kakaobohnen-Röstung der Firma Perugina groß“, weiß der Chocolatier.
Er selbst begann in den 1980er-Jahren mit der Schokoladenherstellung und machte sich 1989 selbstständig. Wir haben Fausto Ercolani im Vorfeld der chocolART einige Fragen gestellt.

 

Benötigt man eine spezielle Ausbildung zum Chocolatier?
„In der Region Umbrien braucht man keinen Meisterbrief, um Schokolade herstellen zu können. Es reicht eine gute Ausbildung und die gesammelte Erfahrung der Perugina-Fabrik. Diese zwei Faktoren plus die Liebe für Schokolade sowie eine hochwertige Arbeitstechnik ermöglichen es uns, ein sehr gutes Produkt herzustellen und anzubieten.

Was sind Ihre Spezialitäten?
„Das verändert sich im Lauf der Jahre ständig, sie haben sich weiter entwickelt wie die Schokolade selber. Angefangen habe ich mit der Herstellung von Dragees und Schokoladentafeln, danach kamen gefüllte Pralinen. Später, auch mit der Hilfe der Universität von Perugia und Camerino, entwickelten wir eine Methode der Kakaoherstellung, die sich durch einen sehr hohen Anteil an Polyphenen auszeichnet. Außerdem produzieren wir Schokoladenplatten in Pizzagröße. Diese enthalten Zutaten aus Umbrien und Südamerika. Besonders gefragte Sorten sind die mit Bananen, Cranberries, heimischen Pistazien und ganzen, von Nougat ummantelten Nüssen wie sie der hiesigen Tradition entsprechen.“

Greifen Sie selbst täglich zu Schokolade?
„Ich persönlich esse jeden Tag ein Stück Zartbitterschokolade oder einige geröstete Kakaobohnen. In kleinen Mengen zu 15 bis 25 Gramm genossen, hilft es, den Stoffwechsel anzuregen.“

Das Schokoladenfestival chocolART erwartet Besucher auf dem Neuwieder Luisenplatz am Freitag, 5. April, und Samstag, 6. April, jeweils von 10 bis 19 Uhr. Sonntag, 7. April, sind die Stände von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

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