Lebendiges-Neuwied

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zum Thema : Stadt Neuwied
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Ein ganzes Leben im Heinrich-Haus

Ralf Arzheimer wohnt seit knapp 60 Jahren im Heinrich-Haus. Vom ersten E-Rollstuhl über gemeinsame Reisen bis zur heutigen Zeit hat er viel zu erzählen. 
Bild: Julia Steffenfauseweh
Mittwochs war der beste Tag der Woche: da ging es zusammen mit den Lehrlingen des Heinrich-Hauses in die Engerser Kneipe. Durch den Hintereingang, denn vorne war noch nichts barrierefrei. Ein Bier kostete 50 Pfennig, und bei 17 Mark Taschengeld im Monat konnte auch Ralf Arzheimer sich ab und zu ein kühles Getränk leisten. Lehrlinge und Leistungsnehmende wohnten gemeinsam in einem Gebäude. Und so ging es nach dem Bier auch wieder zusammen nach Hause. 
Ralf Arzheimer hat viel zu erzählen. Er kennt die Geschichte des Heinrich-Hauses seit den späten 60er Jahren wie kein anderer: denn er wohnt seit knapp 60 Jahren im Heinrich-Haus. Eine Zeitspanne, die viel über den Menschen Ralf Arzheimer, aber auch über die Entwicklung der Eingliederungshilfe erzählt. 

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Ein kunterbuntes Wochenende erfüllt von Musik

Integratives Orchesterprojekt begeistert Kinder im HTZ

Foto: Hannah Schmillen
Musik lässt eigentlich keinen Menschen komplett kalt. Durch Musik werden Emotionen transportiert und Beziehungen geknüpft. Gemeinsames Musizieren und dabei die Musik hautnah erleben – das stand im Mittelpunkt des integrativen Orchesterprojekts „Kunterbunt“, das kürzlich in den Räumlichkeiten des Ambulanten Fachdienstes des Neuwieder HTZ durchgeführt wurde. Dabei spielte es überhaupt keine Rolle, ob die teilnehmenden Kinder über musikalische Vorkenntnisse verfügten oder etwa Noten lesen konnten – gefordert war nur die Lust darauf, verschiedene Instrumente kennenzulernen und erste Erfahrungen im Musizieren zu sammeln. Hierbei konnten die teilnehmenden Kinder aus Trommeln, Xylophon, Keyboard, Ukulele und Gitarre wählen. Unter fachkompetenter Anleitung entwickelte sich aus der Gruppe in Windeseile ein echtes Orchester, das jedem einzelnen Kind die Möglichkeit bot, die eigenen Stärken und Fähigkeiten einzubringen.

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Neuwieds Zukunft braucht Platz – auch für die Natur

Stadt sucht Flächen für ökologische Aufwertung
Neuwied soll sich weiterentwickeln – mit neuen Möglichkeiten für Wohnen und Arbeiten, einer zukunftsfähigen Infrastruktur und guten Perspektiven für kommende Generationen. Gleichzeitig trägt die Stadt Verantwortung dafür, Natur und Landschaft zu schützen und dort zu stärken, wo Entwicklung mit Eingriffen verbunden ist. Um beides zusammenzubringen, sucht die Stadt Neuwied Flächen im Stadtgebiet, die sie erwerben und anschließend ökologisch aufwerten kann. 
Mit der Entwicklung neuer Wohn- oder Gewerbegebiete sowie neuer Infrastruktur gehen Eingriffe in Natur und Landschaft einher. Wo diese nicht vermieden werden können, müssen sie durch geeignete Maßnahmen ausgeglichen werden. Ziel ist es, beeinträchtigte Funktionen etwa von Boden und Wasser sowie Lebensräume für Tiere und Pflanzen an anderer Stelle gleichwertig wiederherzustellen oder aufzuwerten.

zum Thema : Koblenz
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Eine Tablette am Tag verändert den Umgang mit HIV

30. AIDS/Covid Hepatitis Forum im Kemperhof verbindet Fachwissen und Engagement 
Foto: GK-Mittelrhein/Jutta Münch
KOBLENZ. „Damals herrschte Hoffnungslosigkeit, Angst, Ausgrenzung und Brandmarkung.“ Die Rede ist von AIDS. Der Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, David Langner, beschrieb in seinem Grußwort zum 30. AIDS/Covid Hepatitis Forum im Kemperhof die große Herausforderung in den 90er-Jahren, das Thema in die Gesellschaft zu bringen. Und als „Mann der ersten Stunde“ ist Dr. med. Ansgar Rieke, Chefarzt der Inneren Medizin – Nephrologie, Infektiologie im Kemperhof maßgeblich dafür verantwortlich, dass das Verständnis in der Gesellschaft gewachsen ist. „Das haben Sie geschafft und den Menschen geholfen“, so Langner. Der langanhaltende Applaus im voll besetzten Konferenzzentrum würdigte das Lebenswerk des Chefarztes. 

zum Thema : Kreis Mayen-Koblenz
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Gut geschützt durch die Grippesaison – jetzt an die Grippeimpfung denken

29.09.2026.  PD-Nr. 218-2026.  Symbolbild: AdobeStock_1917935806
KREIS MYK. Impfungen gehören zu den wichtigsten Maßnahmen, um Infektionskrankheiten und insbesondere schwere Krankheitsverläufe zu verhindern. Dies gilt auch für die Grippeimpfung. Mit Beginn der kalten Jahreszeit nehmen Atemwegsinfektionen wieder zu. Die echte Grippe (Influenza) ist keine gewöhnliche Erkältung. Sie kann insbesondere bei älteren Menschen, Schwangeren und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen schwer verlaufen und zu Folgeerkrankungen führen. Die jährliche Grippeimpfung ist die wichtigste vorbeugende Maßnahme gegen Influenza. 
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Grippeimpfung insbesondere für alle Personen ab 60 Jahren, Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel sowie Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen oder einer geschwächten Immunabwehr. Darüber hinaus bestehen Empfehlungen für weitere Personengruppen, beispielsweise bei bestimmten beruflichen Risiken.  

zum Thema : Veranstaltungen in Neuwied und Umgebung
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Weinprobe mit Kalle Grundmann:

Mittelrhein zwischen Dichtung und Wahrheit

Foto: Rolf Krumscheid
Zu einer vinologischen Rheinreise vom Mäuseturm bis zum Drachenfels mit dem bekannten Koblenzer Theologen und Weinbotschafter Kalle Grundmann laden Kirchengemeinde und Kirchbauverein am Donnerstag, 29. Oktober, in die Evangelische Kirche in Neuwied-Niederbieber ein. Auf seine rheinische Art erzählt Grundmann an verschiedenen Stationen aus dem reichen Schatz an Legenden und Sagen des Mittelrheins. Das geschieht nicht ganz trocken, denn passend zu den jeweiligen Erzählungen werden Weine vom Mittelrhein probiert.
Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine verbindliche Anmeldung im Büro der Kirchengemeinde erforderlich: 02631 53364 oder niederbieber@ekir.de. Eintritt: 25 Euro. Der Erlös des Abends fließt in die Arbeit des Kirchbauvereins Niederbieber. 

zum Thema : Kreis Neuwied
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Viele kamen und gingen. Das „Doppel Z“ blieb

Nach 46 Jahren war es Zeit, Servus zu sagen: Landrat Achim Hallerbach verabschiedet Ursula Zimmermann und Helga Zoltowski
Kreis Neuwied. Bei der Kreisverwaltung Neuwied stand kürzlich ein ganz besonderer Abschied im Mittelpunkt: Landrat Achim Hallerbach verabschiedete im Löwenherzsaal Ursula Zimmermann und Helga Zoltowski nach 46 Jahren im Dienst der Kreisverwaltung in den Ruhestand. Gemeinsam mit zahlreichen Kolleginnen und Kollegen sowie dem stellvertretenden Personalratsvorsitzenden Philipp Stunz würdigte er die langjährige Verbundenheit und den außergewöhnlichen Einsatz der beiden Kolleginnen.
Das „Doppel Z“ – Ursula Zimmermann und Helga Zoltowski – blickt auf eine beeindruckende Zeit bei der Kreisverwaltung zurück. Als beide im Jahr 1980 ihre Tätigkeit aufnahmen, bestimmten Schreibmaschinen und Tipp-Ex-Streifen noch den Büroalltag. International war die Zeit vom Kalten Krieg und der Konfrontation zwischen Ost und West geprägt. Die Umweltbewegung mit den Grünen fasste gerade Fuß und die Sommerzeit wurde eingeführt. Seitdem hat sich die Arbeitswelt grundlegend verändert. Viele Landräte und Kreisbeigeordnete kamen und gingen – das „Doppel Z“ blieb.

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Klimagerechtigkeit Kinerrechte

Bild: Manfred Kerber
Die Neuwieder Gruppe der international tätigen Menschenrechtsorganisation Amnesty International informierte am Samstag auf dem Neuwieder Luisenplatz über ihre Arbeit zu den Themen ‚Klimagerechtigkeit‘ und ‚Kinderrechte‘! – Beide Themen sind eng vernetzt miteinander, so bedrohe der voranschreitende Klimawandel insbesondere in den Regionen des globalen Südens zusehend auch immer mehr die Menschenrechte, - hier besonders auch die Kinderrechte. Durch die Klimaerwärmung in Zusammenhang mit dem El Nino – Phänomen kommt es verstärkt zu Hitzewellen, Dürreperioden und Wasserknappheit in einigen Regionen, während andere mit Überschwemmungen und Erdrutschen zu kämpfen haben.

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Wenig Platz, starke Belastung: Stadtbäume haben es schwer

Verkehrssicherheit erfordert Maßnahmen – SBN dokumentieren jeden Einzelfall
Fotos: SBN/Maxie Meier
25.09.26 Neuwied. Die Servicebetriebe Neuwied (SBN) werden ab Oktober an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet Bäume fällen müssen. Betroffen sind unter anderem der Schlosspark, die Kinzingstraße, die Engerser Landstraße, die Wallwiese sowie der Englische Garten der Abtei Rommersdorf. Die betroffenen Bäume sind größtenteils nicht mehr vital; Einige müssen aufgrund wichtiger Baumaßnahmen weichen. 
Im Schlosspark hat der Sturm im vergangenen Monat deutliche Spuren hinterlassen. Mehrere Bäume sind nicht mehr standsicher und müssen entfernt werden, bevor sie zur Gefahr für Passanten werden. Andere wachsen zu nah an der Bahntrasse. 

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Bücher, Kalender und ein bisschen Glück

– Lions Club bei den Neuwieder Markttagen
Wer gerne liest, stöbert oder sein Glück versuchen möchte, sollte sich den 10. und 11. Oktober vormerken. Während der Neuwieder Markttage ist der Lions Club Neuwied-Andernach wieder mit seinem beliebten Bücherstand vertreten und gibt zugleich den Startschuss für den Verkauf des neuen Lions Adventskalenders.
Tausende gut erhaltene Bücher warten darauf, neue Leserinnen und Leser zu finden. Romane, Krimis, Kinderbücher, Bildbände und so manche unerwartete Entdeckung wechseln dabei für kleines Geld den Besitzer. Dass aus vielen kleinen Beträgen am Ende viel Gutes entstehen kann, zeigen die vergangenen Jahre: Regelmäßig kamen durch den Bücherverkauf mehr als 10.000 Euro zusammen. Der Erlös kommt sozialen Projekten in Neuwied und Andernach zugute. „Unser Bücherteam engagiert sich mit viel Freude für den guten Zweck.

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Neue Beatmungsmethode im GK-Mittelrhein ist besonders schonend

Aktive Totraumreduktion bringt neue Luft für die Lunge
Foto: GK-Mittelrhein/Jutta Münch
KOBLENZ. Sie sind die Vorreiter in Koblenz: Auf den interdisziplinären Intensivstationen im Kemperhof und Ev. Stift St. Martin wird seit einigen Monaten eine neue Methode angewendet: die aktive Totraumreduktion. Sie ermöglicht eine besonders schonende künstliche Beatmung. Das betreuende Koblenzer Medizintechnik-Unternehmen Technologie Institut Medizin (TIM GmbH) kam mit einer Delegation führender Intensivmediziner aus Riga zu Besuch, um den direkten Erfahrungsaustausch mit den Koblenzer Pflegekräften und Ärzten zu ermöglichen.

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Rotarier spenden an die Neuwieder TAFEL

Die heißen Sommertage sind Geschichte und damit auch der „Schlemmermarkt“ Mitte Juli auf dem Marktplatz. Mit ein bisschen Stolz blickt der Rotary Club Neuwied Andernach auf seine dortige Aktion „Rotary schenkt ein“ zu Gunsten der Neuwieder Tafel zurück. Mit dem Verkauf von hochwertigem Mosel Wein wurde ein Erlös von 1350 € an diesem Event erzielt und jetzt in voller Höhe in Form eines Schecks an die TAFEL-Verantwortliche Elisabeth Adrian von Rotary Präsident Gerhard Lauck (Bildmitte und rechts) weiter gegeben. (Bildhinweis:Lauck)

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Mit Schwung durch den Kita-Alltag in Neuwied

Städtische Kita Villa Regenbogen erhält Qualitätssiegel „Bewegungskita Rheinland-Pfalz“

Foto: Andrea Fehr
Aktiv sein, ausprobieren und dabei lernen: Die städtische Kindertagesstätte Villa Regenbogen räumt körperlicher Aktivität einen festen Platz in ihrem pädagogischen Alltag ein. Dafür trägt sie nun das landesweite Qualitätssiegel „Bewegungskita Rheinland-Pfalz“. Der Verein Bewegungskindertagesstätte Rheinland-Pfalz e.V. zeichnete die Neuwieder Einrichtung aus. Die Kinder bekommen im Tagesablauf viel Zeit, selbst aktiv zu werden. Zusätzlich bietet das Team jede Woche angeleitete Einheiten an. Auch die Innenräume und das Außengelände sind so ausgestattet, dass sie den natürlichen Bewegungsdrang der Kinder aufgreifen und ihnen Raum geben, ihre Fähigkeiten zu erproben.

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In Neuwied und Linz heute keine Kfz-Zulassung

Grund ist ein landesweites technisches Problem – Kreisverwaltung informiert Kunden entsprechend und ermöglicht Alternativtermine
Kreis Neuwied. Aufgrund eines landesweiten technischen Problems, muss auch der Kfz-Zulassungs-Service in der Hauptstelle Neuwied und der Außenstelle Linz am heutigen 28. September 2028 bedauerlicherweise entfallen. Die Kunden mit Terminen werden von der Zulassungsstelle zur Zeit entsprechend unterrichtet und erhalten in Abstimmung einen Alternativtermin.
Wie die zuständige Gesellschaft für Kommunikation und Wissenstransfer mbH (KommWis), heute mitteilt, mussten die Server für das notwendige Fachverfahren der Kfz-Zulassung (VOIS) bereits gestern bis einschließlich heute heruntergefahren werden.

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GSG-Wohnhaus der 60er-Jahre ist jetzt auf Neubau-Standard

Kommunale Wohnungsgesellschaft modernisierte Bestandsgebäude in der Engerser Landstraße – Dämmung, Wärmepumpe und Photovoltaik

Foto: Michael Stoll/GSG
Ein gelungenes Beispiel für die Modernisierung eines Wohnhauses der GSG Neuwied aus den 1960er-Jahren findet sich in der Engerser Landstraße 43. Wie GSG-Geschäftsführer David Meurer ausführt, wurde das Gebäude innerhalb eines Jahres innen wie außen komplett kernsaniert. Energetisch gesehen ist das Haus dank der Initiative der kommunalen Wohnungsgesellschaft heute auf dem Stand eines Neubaus. 
Durch die Sanierungsmaßnahme wurde der Standard eines Effizienz-Hauses EH 55 erreicht, erklärt GSG-Architekt Viktor Hoff. Das komme auch den Mietern zugute.

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Rheinperle – der etwas andere Blick

Bestimmt sind es für viele nicht die ersten Fotos, die sie von dem Abriss der Rheinperle sehen, immerhin hat z.B. die RZ schon Anfang April Fotos veröffentlicht, die nicht viel anders aussahen. Aber vielleicht hat es der ein oder andere noch nicht gesehen, wie auf einmal ein Zimmer so ganz offen ohne Wände dasteht – sozusagen „offengelegte“ Erinnerungen an frühere Zeiten. Erschreckend auch der Blick auf das hintere Hausdach – da ist wohl noch eine Menge zu tun.

Und derweil starten wir in unsere ganz eigene Woche und beginnen mit der Arbeit, die vor uns liegt – habt eine schöne Woche!

 

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Niederhofen setzt ein klares Zeichen für Demokratie und Vielfalt

Foto: Dr. Sabine Knorr-Henn
Ein breites Bündnis von über 70 Engagierten hat sich am 22.09. in der Schulstraße vor dem Dorfgemeinschaftshaus in Niederhofen versammelt, um ein friedliches und deutliches Signal gegen rechte Hetze, Ausgrenzung und Hass zu senden. Anlass der Mahnwache unter dem Motto „Für Demokratie, Vielfalt und ein faires Miteinander“ war eine Infoveranstaltung sowie ein Dämmerschoppen der AfD. 
Während der Andrang beim AfD-Stand überschaubar blieb, zeigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Mahnwache Entschlossenheit für eine offene, friedliche und tolerante Gesellschaft. Mit bunten Transparenten und Friedenssymbolen setzten die Bürgerinnen und Bürger ein starkes Zeichen für Respekt, Menschenwürde und den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort. 

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Faires Frühstück

Foto (Christian M. Schultze)
Auf große Resonanz stieß das faire Frühstück des Neuwieder Eine-Welt-Ladens anlässlich der Fairen Woche. Elke Börder, Theresia Knieke, Manfred Kerber und Barbara Schütt-Kerber (v. l.) vom ehrenamtlichen Ladenteam hatten ein kleines Frühstücksbuffet aufgebaut, an dem sich Kundinnen und Kunden bedienen konnten. Angeboten wurden insbesondere fair gehandelte Aufstriche ganz unterschiedlicher Geschmacksrichtungen und fairer Kaffee und Tee. Der Laden möchte so auf den fairen Handel aufmerksam machen, der bessere Lebensbedingungen für die Produzentinnen und Produzenten und deren Familien durch faire und soziale Handelsbedingungen zum Ziel hat.

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Ressourcen schonen und Müll vermeiden

Pressemitteilung der Süwag Energie AG, [Foto: Dennis Düber, Süwag]

– Zwei Projekte aus dem Landkreis Neuwied mit Süwag Förderpreis ausgezeichnet 

Windhagen, 25. September 2026. Defekte Elektrogeräte, Kleidung und Alltagsgegenstände, die nicht mehr benötigt werden, landen meist in der Mülltonne. Nicht so in Windhagen. Dort hat es sich das Repair Café des Heimat- und Verschönerungsvereins zur Aufgabe gemacht, Müll zu vermeiden, Ressourcen zu schonen und einen bewussteren Umgang mit Ressourcen zu leben und zu lehren. Dieses besondere Engagement wurde nun von der Süwag Energie AG mit dem „Förderpreis der Süwag-Stiftung: Nachhaltig für die Region 2026“ ausgezeichnet. Bei der öffentlichen Abstimmung über die Webseite der Süwag, bei der über 11.000 Menschen ihre Stimme abgegeben haben, belegte dieses Projekt den mit 10.000 Euro dotierten 1. Platz.

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Fachkräftesicherung durch Inklusion

Bild: Marcel Funk
Durch die Einstellung von qualifizierten Menschen mit Behinderungen kann Fachkräftesicherung gelingen. Bei der Veranstaltung „Fachkraft Inklusiv“ am 27. Oktober 2026 teilen Unternehmen und Fachleute Erfahrungen und Expertise.
Die Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald und das Heinrich-Haus laden am 27. Oktober 2026 von 17 bis 19 Uhr zur Veranstaltung „Fachkraft Inklusiv“ ins Berufsbildungswerk Neuwied ein. Unter der Schirmherrschaft von Elmar Wagner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald, zeigt die Veranstaltung, wie die Beschäftigung qualifizierter Menschen mit Behinderung in Betrieben gelingt, worauf es dabei ankommt und wieso Inklusion ein Gewinn für alle Beteiligten ist. 


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