Einbürgerungskriterien müssen auf Prüfstand
Landrat Hallerbach: Rekordniveau ist ein Alarmsignal - Kreis Neuwied bei den Landkreisen in Rheinland-Pfalz weit oben
Kreis Neuwied. Angesichts rapide steigender Einbürgerungszahlen fordert Landrat Achim Hallerbach eine Überprüfung der Beurteilungskriterien: „Die aktuelle Entwicklung der Einbürgerungszahlen ist ein Alarmzeichen. Vor dem Hintergrund, dass die Erteilung einer Staatsbürgerschaft nicht bloß ein nützliches Werbegeschenk ist, wird die Einbürgerung leider zu leicht gemacht. Die derzeit geltenden Regelungen sind nicht konsequent genug und sollten daher angepasst werden“. Konkret im Blick hat der Kreis-Chef dabei den Einbürgerungstest und die Sprachprüfung ebenso wie eine Rückkehr zur Einbürgerungsfrist auf acht Jahre: „Es müssen funktionierende Kontrollmechanismen installiert werden, um besser feststellen zu können, ob und in welchem Grad die Zustimmung zu den Inhalten unseres Grundgesetzes und zu unserem Staatswesen überhaupt glaubhaft ist“, fordert der Landrat ein Umschwenken von der bisherigen Linie.












