Lebendiges-Neuwied

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zum Thema : Stadt Neuwied
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Franz Humer hat Müll und Abfälle im Visier

Mitarbeiter der GSG Neuwied sorgt für sauberes Wohnumfeld – Wenn Gespräche und Informationen nicht weiterhelfen, wird Entsorgung über die Nebenkosten abgerechnet
Fotos: Michael Stoll
Müll ist lästig, manchmal gefährlich. Damit er nicht stetig mehr und zum Problem wird, geht die GSG Neuwied aktiv gegen Abfall-Ablagerungen in ihren Quartieren vor. Um die vier GSG-Hausmeister dabei zu unterstützen, wurde Franz Humer eingestellt. Der 62-Jährige bringt viel Erfahrung im Umgang mit Menschen mit. Im Gespräch ist er freundlich, kann aber auch bestimmt auftreten. Und er packt selbst an, beseitigt illegalen Sperrmüll ebenso wie sperrige Hinterlassenschaften in Kellern oder Treppenhäusern.
Franz Humer ist gelernter Zimmermann, war vier Jahre lang Zeitsoldat, dann 25 Jahre bei Mercedes-Benz unter anderem als Meister tätig. Als er sich beruflich neu orientierte, arbeitete er zunächst als Landschaftsgärtner, schließlich fünfeinhalb Jahre als Hausmeister. Seit dem 15. Januar 2024 gehört er zum GSG-Team, ist täglich mit seinem Transporter zu den GSG-Immobilien unterwegs, um die Grundstücke zu überprüfen. Denn Müll beeinträchtigt nicht nur das Erscheinungsbild der Stadt und das Image ganzer Straßenzüge, verunreinigte Umgebungen mindern die Lebensqualität. Unsachgemäße Entsorgung von Abfällen kann im schlimmsten Fall die menschliche Gesundheit gefährden, lockt Ungeziefer an.

zum Thema : Veranstaltungen in Neuwied und Umgebung
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Ausstellung mit Eröffnungsvortrag im Landesbibliothekszentrum Koblenz

Geschichte(n) des Weinbaus: Die Bibliothek des Friedrich von Bassermann-Jordan

Bildnachweis: LBZ
Koblenz. Das Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz (LBZ) konnte große Teile der historischen weinbaukundlichen Bibliothek von Friedrich von Bassermann-Jordan (1872-1959) in seinen Besitz bringen. Diese werden jetzt in Koblenz der Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellung mit dem Titel „Geschichte(n) des Weinbaus: Die Bibliothek des Friedrich von Bassermann-Jordan” wird am 9. Juli 2026, 19 Uhr im LBZ / Rheinische Landesbibliothek eröffnet und kann bis zum 22. August besucht werden. Sie umfasst Werke aus dem 18. bis 20. Jahrhundert.

In seinem wissenschaftlichen Eröffnungsvortrag geht Dr. Armin Schlechter, Leiter der Abteilung Sammlungen im LBZ, auf die Provenienz verschiedener Bücher und Drucke der Bibliothek Bassermann-Jordans ein, stellt sie in einen buchhistorischen Gesamtkontext und beleuchtet die verschiedenen Facetten dieser Büchersammlung.

zum Thema : Kreis Neuwied
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Positive Bilanz der „Woche der Teilhabe“ in der VG Asbach

Mehr als 60 kostenfreie Angebote luden zum Mitmachen ein
Foto: Petra Weißenfels / Verbandsgemeindeverwaltung Asbach
Kreis Neuwied. Menschen zusammenbringen und gesellschaftliche Teilhabe fördern: Unter dem Motto „Mach mit – sei dabei!“ stand die „Woche der Teilhabe“ in der Verbandsgemeinde Asbach. Die Gesundheitsförderung der Kreisverwaltung Neuwied und die Verbandsgemeinde Asbach hatten gemeinsam mit Vereinen, Einrichtungen und weiteren Partnern ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt.
Mehr als 60 kostenfreie Angebote luden Bürgerinnen und Bürger dazu ein, neue Kontakte zu knüpfen, sich zu informieren und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Das Spektrum reichte von Bewegungs- und Freizeitangeboten über Informationsveranstaltungen bis hin zu gemeinsamen Aktivitäten für verschiedene Altersgruppen. Dazu zählten beispielsweise die Einführung in den Outdoor-Gerätepark in Windhagen, das „Herzenscafé – Oldie but Goldie: Wir rocken die Rente“, offene Proben des Frauenchors Asbach, des Blasorchesters und des Akkordeonclubs Buchholz, ein Spielenachmittag der evangelischen Kirche Asbach sowie Angebote des PC-Clubs und der Boule-Gruppe in Neustadt. 

zum Thema : Veranstaltungen in Neuwied und Umgebung
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Zwischen Tradition und Tennissocken

Deichstadtfest lockt vom 9. bis 12. Juli in die Neuwieder City

Foto: Patrick Gawandtka
Ein Sommer ohne Deichstadtfest? Undenkbar. Wenn sich von Donnerstag bis Sonntag, 9. bis 12. Juli, der Neuwieder Luisenplatz in eine große Festmeile verwandelt, gibt es vier Tage lang wieder reichlich gute Musik auf die Ohren. Auf gleich fünf Bühnen sowie dem gesamten Festivalgelände können sich Deichstädter wie Gäste abermals auf ein facettenreiches Programm freuen.

Ebenfalls nicht vorstellbar: Ein Deichstadtfest ohne Europa-Time. Die gelebte Tradition vom Deutsch-Englischen Freundeskreis Neuwied-Bromley erhält dieses Mal mehr Platz. Denn das beliebte Europadorf zieht auf Bühne 1 (Ecke Langendorfer Straße / Pfarrstraße) um. Zur festen Europa-Time-Tradition zählt unter anderem die Hutpräsentation des Hauses Kemen aus Bendorf, die selbstredend bei der 45. Auflage sonntags nach der Europa-Time-Eröffnung um 11 Uhr nicht fehlen darf. Darüber hinaus darf in der bewährten „Speaker’s Corner“ wieder nach Herzenslust diskutiert werden. Ein besonderes Highlight bei der diesjährigen Europa-Time ist der Auftritt von Alice Hoffmann, auch bekannt als „Hilde Becker“ in der ARD-Kultserie „Familie Heinz Becker“ und Preisträgerin des Goldenen Schärjers.

zum Thema : Koblenz
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Namenswettbewerb: Stadt Koblenz sucht Namen

Namenswettbewerb: Stadt Koblenz sucht Namen für Geh- und Radwegbrücke zwischen den Stadtteilen Rauental und Goldgrube

Foto (Thorsten Wagner/ onemorepicture):
Die neue Geh- und Radwegbrücke zwischen den Stadtteilen Rauental und Goldgrube nimmt immer weiter Gestalt an. Sie verläuft über zwölf Gleise der Deutschen Bahn und soll kommenden Winter fertiggestellt werden. Mit ihr entsteht eine wichtige Verbindung für den Fuß- und Radverkehr. Was jetzt noch fehlt, ist ein Name. Dafür startet die Stadt Koblenz einen Namenswettbewerb.

Ab sofort haben Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, eigene Namensvorschläge einzureichen. Gesucht wird ein Name, welcher einen Bezug zur Stadt Koblenz oder den beiden Stadtteilen sowie ihrer Geschichte oder Kultur hat. Außerdem sollten die Vorschläge einen sachlichen und respektvollen Charakter haben und keine Rechte Dritter verletzen. Ideen werden bis Sonntag, 16. August, um 23.59 Uhr angenommen.

zum Thema : Stadt Neuwied
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Wie funktioniert Verwaltung?

Beirat für Migration und Integration bildet sich fort

(Foto: Ulf Steffenfauseweh)
Wie bringt ein Gremium einen Antrag ein? Wie arbeiten Verwaltung und Politik zusammen? Was ist erlaubt – und wie lange dauert das? Wichtige Fragen für Menschen, die sich politisch engagieren. Die Stadt Neuwied vermittelte kürzlich Mitgliedern des Beirats für Migration und Integration im Rahmen eines Seminars die Grundlagen des Kommunalrechts. Ziel der Fortbildung war es, die Beiratsmitglieder für ihre ehrenamtliche Arbeit zu stärken und ihnen vertiefte Einblicke in kommunale Entscheidungsprozesse zu geben.

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„Kowelenz im Takt“ auf dem 4. Dillemarkt

Fotos: © BID / Fotostudio Reuther
Der Dillemarkt geht in die vierte Runde und lädt am kommenden Mittwoch, 9. Juli, erneut dazu ein, den Feierabend in entspannter Atmosphäre mitten in der Koblenzer Innenstadt zu genießen. Unter dem Motto „Kowelenz im Takt“ erwartet die Besucherinnen und Besucher von 14 bis 20 Uhr ein abwechslungsreicher Mix aus Genuss, Musik, Kreativität und Begegnung.

Direkt im Anschluss an den Wochenmarkt verwandelt sich die Schloßstraße in einen lebendigen Treffpunkt mit kulinarischen Spezialitäten, regionalen Produkten und liebevoll gefertigtem Kunsthandwerk. Ob frische Crêpes und Waffeln, knusprige Reibekuchen, italienisches Mandelgebäck, Südtiroler Spezialitäten, Wein, Honig oder dekorative Unikate – hier gibt es viel zu entdecken und zu genießen.

zum Thema : Stadt Neuwied
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Kinzing-Schule Neuwied putzt Stolpersteine gegen das Vergessen

Fotos: Marco Schneider.
Die Neuwieder Kinzig-Schule machte es sich im Zuge des bundesweiten Aktionstags „Schüler helfen Leben“ zum Ziel, die Stolpersteine in Neuwied sauer zu halten. Die teilnehmenden Siebtklässler reinigten insgesamt 102 „Stolpersteine gegen das Vergessen“ in Heddesdorf und der Innenstadt. Während ihres Einsatzes erhielten sie Informationen über die jeweiligen Opfer, derer die Steine gedenken. Diese Erzählungen machten die Schicksale, die die Menschen durch die grausame Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten erleiden mussten, greifbarer.

zum Thema : Koblenz
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Kirschbaum erinnert zukünftig an Wirken von Ulrike Mohrs

Foto: Andreas Egenolf/Stadt Koblenz
Etwas Nachhaltiges, das auch in Zukunft an das Wirken der jeweiligen Dezernentin oder des jeweiligen Dezernenten erinnert: Das ist seit einigen Jahren bereits die Prämisse, die der Koblenzer Oberbürgermeister David Langner für ein Abschiedsgeschenk der Stadt für Mitglieder des Stadtvorstandes ausgegeben hat. So konnte sich die Koblenzer Bürgermeisterin Ulrike Mohrs, die mit Ablauf des Junis aus ihrem Amt scheidet, über einen Baum am Reichenspergerplatz freuen. Gemeinsam mit Oberbürgermeister David Langner nahm Ulrike Mohrs das Angießen des Gewächses jüngst vor. 

Wie Stadtbaummanager Stephan Dally vom Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen erklärt, handelt es sich bei dem Baum um eine ungefähr 15 Jahre alte Scharlach-Kirsche der Sorte „Charles Sargent“. „Sie blüht sehr reich Rosa und hat später eine Herbstfärbung, die einem roten Feuerwerk ähnelt“, beschreibt Dally die farblichen Highlights des Baumgeschenks. 

zum Thema : Stadt Neuwied
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Neuordnung der Wasserversorgung sichert sauberes Trinkwasser für Neuwied

Leitung zwischen Brunnen im Engerser Feld und Wasserwerk Neuwied-Block wurde verlegt 

30.06.2026.  Foto: Drohnenbild/Ingenieurbüro Hartwig
Neuwied. Die Stadtwerke Neuwied (SWN) strukturieren ihre Trinkwasserversorgung grundlegend um. Kernstück der Maßnahme ist eine neue Verbundleitung zwischen den Trinkwasser-Gewinnungsbrunnen im Engerser Feld und dem Wasserwerk in Neuwied-Block.
„Das Trinkwasser fließt künftig nicht mehr direkt in das Leitungsnetz, sondern zunächst in eine Vorbehälterkammer auf dem Wasserwerk“, erklärt SWN-Bereichsleiter Peter Dunkel. „Mit dieser Neuordnung schaffen wir mehr Versorgungssicherheit für unsere Kunden, da die Trinkwasserversorgung besser vor Extremwetterereignissen, technischen Ausfällen und möglichen Verunreinigungen geschützt wird." 
Gleichzeitig erfülle die neue Anlage die aktuellen Anforderungen der oberen Wasserbehörde und des Gesundheitsamts. Die Neustrukturierung berücksichtige zudem Szenarien mit steigendem Wasserbedarf in der Region – eine vorausschauende Planung für die kommenden Jahrzehnte.

zum Thema : Kreis Neuwied
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Wer möchte die Notfallseelsorge koordinieren?

Notfallseelsorge im Landkreis Neuwied sucht zum 1. Januar 2027 eine Ehrenamtskoordinatorin / -koordinator im Minijob-Rahmen 

Kreis Neuwied. Wer möchte künftig die Notfallseelsorge in der Region koordinieren und damit die Nachfolge von Stelleninhaber Hermann-Josef Schneider antreten? Die Notfallseelsorge im Landkreis Neuwied sucht zum 1. Januar 2027 jedenfalls eine Ehrenamtskoordinatorin oder -koordinator für eine entsprechende, rund vierstündige, Tätigkeit pro Woche im Rahmen eines Minijobs.
„Unsere Notfallseelsorge steht seit über einem Vierteljahrhundert für Sensibilität und solidarische Mitmenschlichkeit in Krisensituationen. Wir können auf die Notfallseelsorge bauen, wenn der Alltag durch einen Unfall, den plötzlichen Tod eines nahen Angehörigen, einen erschütternden Rettungseinsatz oder durch eine persönliche Katastrophe aus den Angeln gehoben wird“, stellt Landrat Achim Hallerbach anerkennend fest.
Die Notfallseelsorge im Landkreis Neuwied besteht aus einem Team von ehren- und hauptamtlichen Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorgern, die 365 Tage im Jahr 24 Stunden in Rufbereitschaft stehen, um Menschen in akuter Not zu unterstützen.

zum Thema : Überregional
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Deutsche Meisterschaft fördert Spitzenleistungen im Handwerk

Junghandwerker können sich bei der Handwerkskammer Koblenz zum größten Berufswettbewerb Europas anmelden – Teilnahme lohnt sich in vielerlei Hinsicht
Foto-Quelle: ZDB/Claudius Pflug
NÖRDLICHES RHEINLAND-PFALZ. Seit 75 Jahren stellt die „Deutsche Meisterschaft im Handwerk – German Craft Skills“ eindrucksvoll das Können der nächsten Fachkräftegeneration ins Rampenlicht. Von A wie Augenoptiker bis Z wie Zimmerer präsentieren mehr als 3.000 talentierte Junghandwerker aus über 130 Handwerksberufen ihre während der Ausbildungszeit erworbenen Fertigkeiten. Ab August kämpfen sie sich in vielen Gewerken von regionalen über landesweite Wettbewerbe bis zum bundesweiten Finale vor. In anderen Berufen wird das Prüfungsstück ihrer Ausbildung als Wettbewerbsbeitrag neu bewertet. Junghandwerker aus dem Kammerbezirk haben die Möglichkeit, sich bei der Handwerkskammer (HwK) Koblenz zum größten Berufswettbewerb Europas anzumelden. Angesprochen sind alle Nachwuchshandwerker, die in der Zeit vom Winter 2025 bis Sommer 2026 ihre Abschlussprüfung mit mindestens der Note „gut“ abgelegt haben und zum Zeitpunkt der Prüfung nicht älter als 27 Jahre waren. 

zum Thema : Stadt Neuwied
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Neue Räume – Neue Chancen

Akteure der Neuwieder Wohnungslosenhilfe networken im Schöppche 2.0

Foto: Felix Banaski
Für die Obdachlosen- und Wohnungslosenhilfe in der Deichstadt ist das Schöppche 2.0 ein echter Glücksfall. Durch das großzügige Engagement der Wirtgen-Stiftungen konnte im März in der Heddesdorfer Straße 5, im Innenhof der Neuwieder Caritas, eine moderne Tagesstätte eröffnet werden, die den vielfältigen Bedarfen von Menschen in Not in allen Belangen gerecht wird. Um vorhandene Kräfte zu bündeln und zur Verfügung stehende Ressourcen zusammenzuführen haben sich jetzt zahlreiche Akteure der Wohnungslosenhilfe in Stadt und Kreis Neuwied zu einem Netzwerktreffen im Schöppche 2.0 getroffen. Ihr Ziel: Niederschwellige Zugänge zum Hilfesystem schaffen, über Organisationsgrenzen hinaus verlässlich zusammenarbeiten und den Betroffenen tragfähige Zukunftsperspektiven bieten.

zum Thema : Gerichts-News
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Getrennte Hauptwohnsitze von Eheleuten sind separat rundfunkbeitragspflichtig

Pressemitteilung Nr. 15/2026
Die Klägerin ist verheiratet und bewohnt gemeinsam mit ihrem Ehemann zwei Häuser in unterschiedlichen Gemeinden zu gleichen Teilen. Die Eheleute sind jeweils unter der Adresse eines der Häuser mit ihrem Hauptwohnsitz gemeldet; über einen gemeinsamen Hauptwohnsitz verfügen sie nicht. Auch einen Nebenwohnsitz haben sie nicht angemeldet. Für das Haus, an dem der Ehemann der Klägerin seinen Hauptwohnsitz unterhält, zahlt er den Rundfunkbeitrag.

Der Südwestrundfunk erhielt durch eine Mitteilung der Einwohnermeldebehörde Kenntnis von dem Hauptwohnsitz der Klägerin, wobei es sich um das Ferienhaus der Eheleute handelt. Er meldete diese Wohnung daraufhin auf den Namen der Klägerin an und forderte von ihr die Zahlung des Rundfunkbeitrags. Nachdem Zahlungen ausblieben, setzte er die rückständigen Rundfunkbeiträge mit insgesamt zwei Festsetzungsbescheiden fest. 

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Tri3o gibt Gratis-Konzert im Paradiesgarten

Am kommenden Sonntag, 5. Juli, lädt die Koblenzer Gartenkultur wieder zu einem kostenfreien Open-Air-Konzert in den Paradiesgarten an der Basilika St. Kastor ein. Von 15 bis 16 Uhr präsentiert die Koblenzer Akustikformation Tri3o Arrangements bekannter und weniger bekannter Songs aus den Bereichen Pop und Jazz – in einer außergewöhnlichen Besetzung.

Mit Tobias Jacobs am Flügelhorn, Marcus Junglas am Baritonsaxophon und Christian Kussmann am Kontrabass verleiht das Trio den ausgewählten Stücken einen kammermusikalischen Charakter. Die besondere Instrumentierung sorgt für neue Klangfarben und überraschende Interpretationen.

Vor der malerischen Kulisse des Wasserbeckens im Paradiesgarten bietet das Konzert den idealen Rahmen für einen entspannten Sonntagnachmittag im Grünen.

zum Thema : Koblenz
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Bestsellerautorin Leonie Swann las in der Stadtbibliothek aus neuestem Schafskri

Jüngst stellte die Bestsellerautorin Leonie Swann in der Stadtbibliothek Koblenz ihren neuen Schafskrimi vor. 

Trotz Rekordhitze waren ihre Fans ins Forum Confluentes gekommen, um der Autorin ins vertraute Glennkill zu folgen, wo nichts so ist, wie es erscheint. Mitfühlend und voller Witz las Leonie Swann die ersten Kapitel von "Widdersehen" vor, in denen die Herde rund um Miss Maple von ihrer Schäferin Rebecca heim in irische Gefilde geführt wird.

zum Thema : Koblenz
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Kinder vor sexueller Gewalt schützen

- Infospot Kindesmissbrauch informierte im Forum Mittelrhein in Koblenz

Bereits zum siebten Mal veranstalteten die Netzwerke Kindeswohl des Jugendamtes Koblenz und der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz gemeinsam mit dem Sachgebiet Prävention der Polizei und dem Koblenzer Kinderschutzbund einen Infospot Kindesmissbrauch.

Damit waren wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für Betroffene, Angehörige und für die allgemeine Sensibilisierung der Gesellschaft vor Ort. Denn sexuelle Gewalt ist immer noch ein Thema, das leider gerne verschwiegen wird und bei dem die Betroffenen bis zu sieben Mal um Aufmerksamkeit suchen müssen, bis tatsächlich Hilfe aktiviert werden kann. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass ein bis zwei Kinder pro Schulklasse von sexueller Gewalt betroffen sind.

zum Thema : Kreis Mayen-Koblenz
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Erstes Energie- und Klimaforum Wird gut angenommen

Rund 200 Besucher informierten sich über Klimaschutz, Energiewende und kommunale Strategien auf dem Weg zur Klimaneutralität
30.06.2026.  PD-Nr. 150-2026.   Foto: Kreisverwaltung MYK/D. Morcinek
KREIS MYK. Kreis MYK. Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz zieht eine positive Bilanz nach dem ersten Energie- und Klimaforum im Landkreis. Rund 200 Besucher nutzten die Veranstaltung im CORE by Frames in Mülheim-Kärlich, um sich über Klimaschutz, Energiewende und Klimaanpassung zu informieren, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen. Damit hat sich der hohe organisatorische Aufwand im Vorfeld gelohnt: Das Forum bot erstmals eine zentrale Plattform für den Austausch zwischen Bürgern, Unternehmen, Kommunen, Vereinen und Institutionen.

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Fotokunst für den guten Zweck

STADTGALERIE-Ausstellung „Neuwied neu gesehen“ offiziell eröffnet

(Foto: Stephanie Angersbach)
Ein Stück Deichstadt für die eigene Wohnzimmerwand finden und gleichzeitig etwas Gutes tun: Mit einer gut besuchten Vernissage hat die Neuwieder STADTGALERIE Mennonitenkirche die Ausstellung „Neuwied neu gesehen“ offiziell eröffnet. Vorausgegangen war eine „Fotowerkstatt“ der Volkshochschule „Die Brücke“. Die dort entstandenen Fotografien zeigen die Stadt aus ungewohnten Blickwinkeln und verbinden Kunst mit sozialem Engagement. Denn wer eines der Werke erwirbt, unterstützt den Kinderschutzbund Neuwied.

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Koblenzer Notaufnahmen des GK-Mittelrhein versorgen rund 60 000 Patienten

Koblenzer Notaufnahmen des GK-Mittelrhein versorgen rund 60 000 Patienten pro Jahr 
Strukturierte Ersteinschätzung, klare Schwerpunktverteilung und gebündelte Expertise 

Foto: GK-Mittelrhein/Kai Töpfer
KOBLENZ. Wenn jede Minute zählt, sind die beiden Zentralen Notaufnahmen (ZNA) des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein in Koblenz rund um die Uhr im Einsatz: Am Kemperhof und am Ev. Stift St. Martin versorgen die Teams gemeinsam jährlich rund 60.000 Notfallpatienten. Damit bilden sie eine tragende Säule der akutmedizinischen Versorgung in Koblenz und der gesamten Region.
Die Versorgung erfolgt standortübergreifend abgestimmt und mit klar definierten medizinischen Schwerpunkten: Schwerstverletzte Patienten werden gezielt am Ev. Stift St. Martin behandelt, wo die unfallchirurgische Expertise sowie die Neurochirurgie gebündelt sind. Kinder und Jugendliche hingegen werden primär im Kemperhof versorgt, der über die entsprechenden pädiatrischen Strukturen verfügt. „Diese abgestimmte Zusammenarbeit beider Standorte ermöglicht eine zielgerichtete und qualitativ hochwertige Notfallversorgung auf höchstem Niveau“, betont Karin Stahl, Chefärztin der Notaufnahme am Kemperhof und am Ev. Stift St. Martin. „Durch klare Schwerpunktsetzungen und standardisierte Abläufe stellen wir sicher, dass jeder Patient genau dort behandelt wird, wo die beste Versorgung möglich ist.“


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